Luther-Stätten - Ein Gemäldezyklus von Reinhard Bergmann

St.Maria in Cosmedin
St.Maria in Cosmedin

Kemberg
Stadtkirche Kemberg (Sa.-Anhalt)

Wittenberg
Stadtkirche Wittenberg (Sa.-Anhalt)

Möhra
Möhra (Thüringen)

Thomaskirche Leipzig
Thomaskirche in Leipzig
Nach seiner Arbeit am Gustav Adolf Gemäldezyklus konzipierte Bergmann an einem neuen, artverwandten geschichtlichen Thema. In seinem unverkennbaren Malstil begann er schon vor dem Ausruf der Lutherdekade in Wittenberg einen Zyklus über die Stätten der Reformation und ihren Initiator. Dabei blieb er bei den Darstellungen der heutigen Zeit – alle historischen Orte und Gedenkstätten werden so gezeigt, wie sie heute sind. Auf historisierende Malerei hat Bergmann erneut bewusst verzichtet. Bis Anfang des Jahres 2012 sind über 160 Bilder in unterschiedlicher Größe zu diesem Thema entstanden, zehn weitere sind in Arbeit, und ca. 20 Motive werden in der zweiten Jahreshälfte dazukommen und Luthers Romreise zum Inhalt haben. Diese jährte sich 2011 zum 500. Male.

Neben den großen Stätten von Luthers Wirken, wie z.B. Wittenberg, Eisleben, Mansfeld, Eisenach und Erfurt, sind auch Motive seiner Reisen durch Mitteldeutschland und die sachsen-anhaltinische Aktion „Luther-Wanderwege“ Bestandteile des Gemäldezyklus. Ganz besonders unterstützt der Kunstmaler die Initiative der nördlichen Luther-Pilgerroute, die von Wittenberg über Dessau, Zerbst, Köthen, Wohlsdorf und Bernburg bis Mansfeld führt.

Der schwierigste Teil der Studienreisen Bergmanns war Luthers Italienreise, von der zwar die Hauptwanderrouten nachgewiesen sind, aber nicht alle Aufenthaltsorte. Die vom Künstler besuchten Pilgerkirchen in Rom sind seit Jahresende 2010 Bestandteil des Gemäldezyklus „Luther-Stätten“. Der ergänzende Teil der „Italienimpressionen“ wurde ab 2011 erstmalig ausgestellt, nachdem Bergmann die Wanderroute Luthers über die Alpen zwei mal bis nach Rom verfolgt und künstlerisch aufgearbeitet hatte.

Zum ersten Mal wurde eine Auswahl von 48 Gemälden zum Lutherthema in Bernburg gezeigt. Am 31.03.2009 wurde die 40. Kunstausstellung mit Werken von Reinhard Bergmann durch den Kirchenpräsidenten der Evangelischen Landeskirche Anhalts, Joachim Liebig, eröffnet. Eine weitere Präsentation zum Thema fand in den Zerbster Kavaliershäusern statt.

Der dritte Ausstellungsort in 2009 war Höhnstedt am Lutherweg. Für diese Präsentation wurden durch das Weingut Hoffmann Räumlichkeiten für ca. 60 Gemälde in der historischen Schrotmühle am Lutherweg geschaffen. Die feierliche Eröffnung fand am 4. September 2009 statt. Zu diesem Anlass würdigte Kreisoberpfarrer Jürgen Dittrich, Präsident und Gründungsmitglied der Lutherweg-Gesellschaft, Bergmanns Ausstellung. Der Künstler berichtete im Anschluss über seine Malerei zu den Luther-Stätten, die ihn von Belzig über Thüringen und Bayern bis in die Toskana nach Florenz und schließlich Rom führte.

In 2010 war ein Teil des Themenzyklus von März bis Juni in Zeitz zu sehen.

Mitte Mai 2011 wurde die Präsentation mit ihren wichtigsten Bildern für eine Woche lang in Straach gezeigt. Auf Initiative des Organisators hin wurde anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten 125 Jahre Straacher Kirche eine Etage des Gemeindehauses dafür vorbereitet. Zur Eröffnung spendete der Künstler den Erlös aus dem Verkauf dreier Gemälde für die kirchliche Gemeinde.

Höhepunkt der Ausstellungsreisen der Luther-Gemälde ist jedoch eine über zwei Jahre hinweg geplante Dauerausstellung in einem würdigen Domizil. Dieses wurde auf Privatinitiative an jenem Ort erschaffen, wo die feierliche Eröffnung des Lutherweges durch den aktuellen Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, Reiner Haseloff, stattfand: In der Alten Schrotmühle in Höhnstedt wurden vom Weingut Hoffmann nochmals erweiterte Räumlichkeiten auf zwei Etagen geschaffen, so dass insgesamt 150 einheitlich gerahmte Gemälde aufgehangen, beschriftet und für die feierliche Eröffnung am 7. August 2011 vorbereitet werden konnten. Die Vernissage wurde schließlich vom Prorektor Schulpfortas und Museumsleiter Schloss Lützen, Maik Reichel, eröffnet. Dazu berichtete der Künstler über seine Studienreisen. Die Räumlichkeiten fassten die Besucher kaum.

Innerhalb der ersten sechs Monate der Dauerausstellung wurden vom Gastgeber-Ehepaar Hoffmann über 2000 interessierte Besucher gezählt. Für das Jahr 2012 hat Reinhard Bergmann fünf Termine fixiert, zu denen er Künstlergespräche und Vorträge über seinen kulturellen Beitrag für „Luther 2017“ halten wird.

Eisenberg
Stadtkirche Eisenberg (Thüringen)

St. Marien Torgau
St.Marien Torgau (Sachsen)

Wörlitz
Stadtkirche Wörlitz (Sa.-Anhalt)

Wartburg
Wartburg (Thüringen)

Möhra
Dom zu Worms (Rheinl.-Pfalz)
Am 8.September 2012 besuchte der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr.Reiner Haseloff, mit seiner Frau die Dauerausstellung "Luther-Stätten" in Höhnstedt. Reinhard Bergmann führte die beiden prominenten Besucher durch die sieben Räume der Gemäldepräsentationen. Ehepaar Haseloff nahm sich die Zeit, um sich die 150 Bilder erklären zu lassen. Der Ministerpräsident würdigte die Einmaligkeit der Ausstellung und regte an, zu den einzelnen Gemälden eine Dokumentation anzufertigen, die den Inhalt der Motive hinsichtlich der Aktivitäten des Reformators Martin Luther erklärt. Bei einer anschließenden Weinverkostung des "Lutherweines" berichteten die Gastgeber des Weingutes Alte Schrotmühle, das Ehepaar Ulrike und Harry Hoffmann, wie sie zu der Ausstellung kamen. Seit der Eröffnung im Jahr 2011 interessierten sich 2500 Besucher für diese Ausstellung. Foto: von links - Herr und Frau Haseloff, Herr Bergmann, Frau und Herr Hoffmann
Höhnstedt

..und hier geht es weiter zur Webseite des Künstlers